Atari: Mutterunternehmen meldet ebenfalls Insolvenz an

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Vorgestern erst hatte die US-Abteilung Atari Inc. Insolvenz angemeldet, jetzt folgt das Mutterunternehmen: Atari SA wird nun zusammen mit seiner amerikanischen Tochtergesellschaft die nötigen Unterlagen einreichen.

Atari: Mutterunternehmen meldet ebenfalls Insolvenz an

In den letzten beiden Jahren konnte Atari SA zwar Gewinne einfahren, allerdings gibt es derzeit erhebliche Probleme bei der Finanzierung. Der bisherige Darlehensgeber und größte Anteilseigner BlueBay möchte seine Anteile am Unternehmen nämlich veräußern und wird deshalb auch keine weitere Finanzierung bereitstellen.

Da man keine Lösung finden konnte, fühlt sich Atari jetzt dazu gezwungen, Insolvenz anzumelden. Laut Statement sei man trotz deutlicher Reduzierung der Schulden nicht in der Lage, das Unternehmen weiterhin zu finanzieren und die am 31. März fälligen 21 Millionen Euro an BlueBay zu bezahlen. Atari CEO Jim Wilson:

“In Anbetracht der derzeitigen Situation mit BlueBay, haben wir uns dazu entschlossen, das Unternehmen und seine Anteilseigner zu beschützen. Durch diese Maßnahmen – und besonders durch den Auktionsprozess in den USA, werden wir versuchen, die Einnahme im Interesse der Firma und ihrer Anteilseigner zu maximieren.” 

Atari SA hat mit dem früheren Pong-Hersteller nicht mehr wirklich viel gemeinsam. Hinter dem Namen steckt das französischen Unternehmen Infogrames, welches sich nach Übernahme der Rechte umbenannte.

Die US-Abteilung Atari Inc. erhofft sich durch die Insolvenz eine Abspaltung vom Mutterunternehmen.

Via: TheEscapist

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Weitere Themen: E.T. the Extra-Terrestrial, Atari


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