Das Ende der günstigen iPhone-Importe - AT&T verlangt Vertragsabschluss im Laden

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(Holger) Bislang war es so, dass man sich in den USA das iPhone im Laden oder online kaufen konnte, um es daheim gegebenenfalls zu aktivieren und so den Vertrag mit dem Provider abzuschließen. Die dadurch entstehende Lücke machte die günstigen iPhone Importe aus den USA erst möglich, da man das iPhone praktisch ohne Vertrag bekam. Mit dem iPhone 3G soll sich dies nun ändern.

Das Ende der günstigen iPhone-Importe - AT&T verlangt Vertragsabschluss im Laden

Die Aktivierung und damit auch der Vertragsabschluss muss beim iPhone 3G direkt im Apple Store oder dem AT&T Ladenlokal geschehen. Eine Online-Bestellung des iPhones ist nicht mehr möglich.

Damit werden vor allem die Exporte aus den USA unattraktiv, da man beim Kauf zwangsläufig einen Vertrag abschließen muss. Die Umgehung des Aktivierungsprozesses, welche dafür gesorgt hatte, dass das iPhone schon vor der Verfügbarkeit im Ausland vielerorts auf der Welt zu finden war, verliert damit ihre Wirksamkeit.

Das iPhone 3G wird in den USA nur noch mit einem zweijährigen Vertrag zu haben sein, der mindestens rund 40 US-Dollar pro Monat kostet. Die Datenflatrate für das 3G Handy kostet zusätzliche 30 US-Dollar pro Monat.

Während es aktuell noch keine Informationen zu den Preisen des deutschen Exklusivanbieters T-Mobile gibt, hat O2 in Großbritannien bereits ihre Tarife bekannt gegeben. Ab monatlich 30 Pfund (knapp 38 Euro) gibt es das iPhone in Kombination mit dem 18 Monate laufenden Vertrag ab 99 Pfund (ca. 125 Euro). Wer das iPhone mit 8 GByte umsonst haben möchte kann den 45-Pfund-Tarif nehmen. Die gesamten Preise finden sich auf der Homepage von O2.

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