Bigpoint: Entlässt 120 Mitarbeiter

Maurice Urban
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Auch in Deutschland gibt es schlechte Nachrichten für die Spielebranche: Der Hamburger Publisher Bigpoint hat nun 120 seiner Angestellten entlassen.

Bigpoint: Entlässt 120 Mitarbeiter

Neben 80 Jobs, die in der Zentrale in Hamburg gekürzt werden, fallen auch 40 Jobs der Niederlassung in San Francisco weg. Bigpoint zieht sich nämlich aus den USA zurück und wird dort nun keine Spiele mehr entwickeln, lediglich ein kleines Team für Vertreib und Marketing bleibt.

“Wir haben erkannt, dass die Entwicklung von Spielen in den USA nicht wirklich der effizienteste Weg im Moment für uns ist”, sagt Bigpoint-Chef Heiko Hubertz gegenüber GamesIndustry International. “Die Spiele, die wir in den letzen beiden Jahren entwickelt haben, waren nicht überaus erfolgreich, und San Francisco mit der Bay Area ist ein ziemlich wettbewerbsintensiver Markt. San Francisco ist nach New York die teuerste Stadt, in der man in den USA leben kann, daher sind die Leute recht teuer.”

Hubertz wird zudem seine Rolle als CEO abgeben, er bleibt dem Unternehmen jedoch in einer anderen Position erhalten. Der Rückzug sei dabei schon vor längerer Zeit geplant gewesen und hat daher nichts mit der derzeitigen Situation zu tun. Einen Nachfolger für den Posten als CEO gibt es noch nicht.

Weitere Themen: Dark Orbit spielen, Rising Cities, FantasyRama, Bigpoint

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