Jugendschutz - Keine Verschärfungen in Sicht!

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Schon oft wurde davon geredet die Gesetze des Jugendschutzes zu verschärfen oder sogenannte ”Killerspiele” in Deutschland zu verbieten.
Soeben wurde in einer Pressemitteilung des Deutschen Bundestages angekündigt, dass Paragraph 131 des Strafgesetzbuches unverändert bleibt und auch keine Änderung geplant ist.

Denn gestern stellte ein Bürger im Rahmen einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages Argumente gegen ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Gewaltspielen vor.
Doch in seiner Abschlussrede sprach er nicht von einem Verbot dieser Spiele sondern vorerst von diesem Thema Abstand zu nehmen und die bestehenden Gesetze zu verbessern.

Auch der der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware schätzt diesen plötzlichen Sinneswandel.

“Emotionen, Vorurteile und mangelndes Wissen prägen leider noch immer viel zu oft den öffentlichen Diskurs zu Computerspielen. Umso wichtiger sind inhaltlich fundierte Initiativen wie die Petition gegen das geforderte Verbot von Action-Computerspielen, indem sie zu einer Versachlichung der Debatten um Computerspiele insgesamt beitragen”, so Olaf Wolters, Geschäftsführer des BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware) in einer Pressemitteilung.

Weitere Themen: Jugendschutz, BIU

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