Jugendschutz - USK und FSK ab jetzt auch für Einstufung von Online-Angeboten zuständig

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Ab sofort sind USK und FSK auch für Online Angebote wie beispielsweise Browsergames zuständig. Beide Institutionen wurden nach dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) als dafür zuständige Einrichtungen anerkannt. Online Anbieter haben damit die Möglichkeit die Inhalte ihrer Website eine Altersfreigabe wie zum Beispiel ”ab 16” oder ”ab 18” zu geben.

Damit gesetzliche Pflichten der JMStV erfüllt werden, müssen Websites durch ein anerkanntes Jugendschutzprogramme wie den FSK Label-Generator freigeschaltet und deren Inhalte über ein zugelassenes Altersverifikationssystems oder Zeitsteuerungen geschützt werden. Falls eine fehlerhafte Veröffentlichung stattfindet, kann ein Bußgeld wegen Ordnungswidrigkeit verhängt werden.

Der Vorstandsvorsitzender des Branchenverband G.A.M.E. Thomas Friedmann dazu:

”Wir freuen uns sehr, dass die USK in Fragen des Jugendschutzes nun endlich Ansprechpartner für die gesamte Computerspielbranche sein kann. Nachdem sie schon seit vielen Jahren bei Retail-Spielen eine exzellente Jugendschutz-Arbeit geleistet hat, können nun endlich auch alle Online-Anbieter auf die anerkannte Kompetenz der USK zugreifen und damit den Jugendschutz auch bei Online-Angeboten sicher stellen.”

Geschäftsführer des Verbandes BIU, Olaf Wolters, ist ganz ähnlicher Meinung:

Wir begrüßen die Anerkennung der USK ausdrücklich. Endlich hat die Branche einen One-Stop-Shop für den Jugendschutz. Jetzt werben wir dafür, dass sich möglichst viele Unternehmen der USK anschließen, damit ein gutes Schutzniveau im Internet erreicht wird.

Weitere Themen: USK, Jugendschutz, BIU

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