Bizarre Creations – Entwickler hätte sich selbst retten können

Leserbeitrag

Vor knapp 2 Monaten erfolgte die endgültige Schließung des Liverpooler Entwicklers Bizarre Creations. In der neueste Ausgabe der Edge hat man einige Stimmen von ehemaligen Mitarbeitern gesammelt.

Design Manager Gareth Wilson, welcher mittlerweile bei Sumo Digital angeheurt hat, meint so:

”Falls überhaupt, war der Fehler den wir gemacht haben, dass wir unterschätzt haben wie schwer es ist eine neue IP in der derzeitigen Phase der Konsolen aus dem Boden zu stampfen, besonders bei Rennspielen, welche dazu neigen sich besser zu verkaufen wenn eine neue Konsole erscheint.”

Gründer Martyn Chudley meint, dass man durch die Übernahme durch Activision nicht mehr die Aufgabe hatte, seine eigenen Spiele zu entwickeln, sondern von anderen ausgearbeitete Pläne auszufüllen hatte. Chudley gab zudem zu, dass das Studio sich wohl selbst hätte retten können.

”Ohne Details zu nennen – ja, es gab die Möglichkeit das Studio zurückzukaufen, aber persönlich dachte ich, dass es für die Sicherheit und das Wohlergehen des Studios besser gewesen wäre, wenn ein Third-Party Hersteller eingestiegen wäre. Leider war dies nicht der Fall.”

In seiner mehr als 15 Jahre langen Geschichte arbeitete Bizarre Creations unter anderem an der PGR Reihe und war auch für Blur und Geometry Wars verantwortlich.

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