Bizarre Creations - Schließung eine "Verkettung unglücklicher Umstände"

Leserbeitrag

Diesen Monat wurde der Entwickler Bizarre Creations endgültig geschlossen (hier). Davon betroffen war auch der frühere Design Manager Gareth Wilson, welcher inzwischen bei Sumo Digital untergekommen ist. Im Interview mit Eurogamer spricht er über die Gründe zur Schließung des PGR Entwicklers.

”Es war eine Verkettung unglücklicher Umstände. Das Erscheinungsbild der Industrie hat sich massiv verändert, schon in der Zeit, in der Bizarre erworben wurde.”

So sei zum Beispiel die Risikobereitschaft bei der Etablierung eines neuen Franchises zurückgegangen. Eines der letzten Spiele des Liverpooler Studios - Blur – konnte finanziell nicht überzeugen. Dazu meint Wilson:

”Es ist nicht nur Blur, das sich 2010 nicht verkaufen lies. Viele tolle Titel, wie Enslaved, Vanquish, und Alan Wake mussten sich mit Halo und Call of Duty herumschlagen, die Verkaufsrekorde aufstellten. Das Erscheinungsdatum half uns nicht. Heutzutage zwei oder drei Millionen Einheiten zu verkaufen ist absolut schwer. Spiele brechen entweder die fünf Millionen Marke oder gehen unter. Natürlich ist auch die Qualität extrem gestiegen. 2010 gab es viel mehr 80+ Titel als zuvor.”

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