Bizarre Creations – Schrumpfendes Racing-Genre schuld an der Schließung des Studios

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Im Februar wurde der britische Entwickler Bizarre Creations nach über 15 Jahren von Activision geschlossen. Der Publisher musste daraufhin einiges an Kritik vertragen, doch CEO Eric Hirshberg versucht jetzt ein weiteres mal den Schritt zu rechtfertigen.

Bizarre Creations – Schrumpfendes Racing-Genre schuld an der Schließung des Studios

Bizarre Creations lieferte zwar auch Titel wie James Bond 007: Bloodstone ab, das Hauptaugenmerk des Studios lag allerdings immer bei Rennspielen. Im Interview mit Joystiq gab Hirshberg nun das schwächelnde Genre als einer der Gründe für die Schließung an:

“Die Sache in der Bizarre am besten ist und für die das Studio bekannt ist ist in der Welt des Rennsports. Und die Entscheidung hatte genauso viel mit unserer Einschätzung dessen, was im Rennspiel-Genre passiert zu tun, wie mit speziell auf Bizarre bezogene Dinge. Wir dachten einfach nicht das dies der richtige Ort für uns war um unsere Wettbewerbsfähigkeit einzusetzen. Das Racing-Genre ist geschrumpft und zwar ziemlich schnell.”

Auch auf das letzte Rennspiel von Bizarre Creations, der Arcade-Racer Blur, kam Hirshberg zu sprechen. Der Titel fuhr wohl keine zufriedenstellenden Verkaufszahlen ein, wodurch sich die großen Investitionen von Activision natürlich nicht lohnten.

“Es war eine große Investition. Es war eine große Investition in Marketing. Und manchmal gießt man die Chemikalien in ein Becherglas und nichts explodiert. Es gibt diese großen, sehr gut etablierten Franchises gegen die man konkurrieren würde.”

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