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Falschmeldungen und Vertuschungen – Was geschah in der Boeing 737?

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Leserbeitrag

(Anne Britt) Noch immer liegt die Absturzursache für das am Sonntag in der Nähe von Athen verunglückte Flugzeug im Dunkeln. Die Meldungen von gefrorenen Leichen erwiesen sich inzwischen als falsch. Die Fluggesellschaft Helios Airlines gerät zunehmend unter Druck.

Falschmeldungen und Vertuschungen – Was geschah in der Boeing 737?

Die Gerüchteküche brodelt. Langsam kommen immer mehr mysteriöse Hinweise zum Absturz der Boing 737-300, bei der 121 Menschen starben, ans Tageslicht.

Zunächst vermutete man einen Terrorakt, nachdem eine halbe Stunde nach dem Start der Maschine der Unglücksmaschine der Funkkontakt abgebrochen war. Um 11 Uhr starteten deshalb zwei Kampfjets der griechischen Luftwaffe. Sie beobachteten, dass der Co-Pilot bewusstlos im Cockpit zusammengesackt war. Der Kapitän war offensichtlich nicht im Cockpit. Zwei weitere Personen sollen versucht haben, in letzter Minute die Kontrolle über das herrenlose Flugzeug zu gewinnen.

Die zyprischen Behörden vermuten, dass es an Bord zu einem Druckabfall gekommen war und der Sauerstoff ausging. Laut Medienberichten soll die Maschine bereits zuvor mehrmalig ähnliche Probleme mit der Regulierung des Luftdrucks gehabt haben.

Zunächst war auch noch von einem Ausfall der Klimaanlage ausgegangen worden, was der Grund für die fürchterliche Meldung von gefrorenen Leichen war. Diese erwies sich jedoch als Falschmeldung. Am gestrigen Abend berichteten griechische Fernsehsender, dass die Passagiere bis zum Aufprall am Leben gewesen sein sollen. Auch die SMS mit den Worten; “Mein Cousin, ich sage lebe wohl. Wir erfrieren.” eines angeblichen Passagiers erwies sich als erfunden. Die griechische Polizei nahm in diesem Zusammenhang einen 32-jährigen Mann fest, der behauptete, die SMS von seinem Cousin erhalten zu haben. Dieser habe sich gar nicht an Bord der Maschine befunden, sagte ein Ermittler.

Die zyprischen Behörden haben inzwischen Ermittlungen gegen die Fluglinie Helios Airways eingeleitet. Gestern Abend durchsuchten Polizisten die Büroräume von Helios in der zyprischen Hafenstadt Larnaka. Zuvor hatten sich in den Medien Hinweise über schlampige Wartung der Helios-Maschinen durch die Fluggesellschaft gehäuft. Vor wenigen Monaten sollen Mechaniker der Fluglinie gekündigt haben, weil sie die mangelhaften Maschinen nicht länger warten wollten. Nur durch eine satte Gehaltserhöhung hätte die Fluglinie die Techniker im Unternehmen halten können. Das Unternehmen streitet den Vorwurf jedoch ab.

Die Besatzung mehrerer Helios-Flugzeuge verweigerte daraufhin am Montag den Dienst. Aufklärung könnten nun die beiden geborgenen Flugschreiber bringen, die in Frankreich ausgewertet werden sollen.

Was meint Ihr zu dem mysteriösen Absturz? Postet Eure Statements in unseren COMMENTS-Bereich.

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