Canon EOS-1D X - Professionelle DSLR löst beide Vorgängermodelle ab

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Bislang gab es bei Canons Oberklasse eine klare Aufgabentrennung: Die 1D Mark IV für Sport-Fotografen und Video-Enthusiasten und die 1Ds Mark III für Studio-Fotografen. Dies soll sich mit der EOS-1D X ändern und beide Vorgängermodelle ablösen.

Canon EOS-1D X - Professionelle DSLR löst beide Vorgängermodelle ab

Die neue 1D X setzt dabei auf das bekannte Bedienprinzip und Handling, am Äußeren hat sich so gut wie nichts geändert. Hier sind lediglich einige neue frei definierbare Knöpfe an der Vorder- und Rückseite und ein zweiter Joystick hinzugekommen. Neu ist auch ein Gigabit-Ethernet-Anschluss, der im Gegensatz zum alten USB-Anschluss höhere Transferraten und längere Kabel erlaubt. WiFi ist weiterhin ein optionales Feature.


Im Inneren arbeiten jetzt zwei DIGIC 5+ Prozessoren für die Bildverarbeitung und ein DIGIC 4 für Belichtung und Autofokus. Befeuert werden die Prozessoren mit den Daten des 18,1-Megapixel-Vollformat-Sensors. Die Vorgänger hatten 21,1 (1Ds MK III) beziehungsweise 16,1 Megapixel (1D Mk IV, APS-H). Der Standard ISO-Bereich liegt bei 100 bis 51.200, kann aber auf 50 bis 204.800 erweitert werden.

Das Autofokussystem arbeitet mit 61 Punkten, davon 41 Kreuzsensoren. Das Belichtungssystem soll für eine verbesserte Belichtung Gesichter und Farben erkennen können. Dank der schnelleren Prozessoren sind nun bis zu 12 Bilder pro Sekunde im RAW und JPEG-Format möglich. Bei hochgeklapptem Spiegel sind bis zu 14 Bilder pro Sekunde im JPEG-Format erreichbar.

Wie die 1D Mk IV bietet auch die 1D X einen integrierten Video-Modus, der Filme in Full-HD 1080p aufzeichnet. Folgende Auflösungen und Bildraten werden von Canons Flaggschiff unterstützt: 1.920 x 1.080: 30 (29,97), 25, 24 (23,976) Bilder pro Sekunde; 1.280 x 720: 60 (59,94), 50 Bilder pro Sekunde; 640 x 480: 30 (29,97), 25 Bilder pro Sekunde.


Begrenzte bei alten Modellen noch das 4-GByte-Limit des verwendeten FAT-Dateisystems die Aufnahme von längeren Sequenzen, können nun dank automatischer Aufteilung der Dateien Videos mit einer Länge von bis zu 30 Minuten aufgezeichnet werden. Die jeweils 4 GByte großen Dateien sollen später in der Post-Produktion problemlos wieder zusammen gesetzt werden können. Der Einsatz des DIGIC 5+ soll laut Canon für ein verbessertes Moiré-Verhalten sorgen, was eine erhöhte Bildqualität mit sich bringt.

Die EOS 1D-X soll ab Ende März 2012 verfügbar sein. In den USA soll sie dann 6.800 US-Dollar kosten, ein deutscher Preis ist aktuell noch nicht bekannt.

Die Kollegen von dpreview.com haben bereits eine kleine Übersicht der EOS 1D-X veröffentlicht.

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