Capcom - Kooperation mit westlichen Spiele-Entwicklern ein Flop

Leserbeitrag
5

Capcom-Chef Haruhiro Tsujimoto will die Entwicklung größerer Spiele von westlichen Programmierern ab jetzt vermeiden:

”Wir denken darüber nach, die Aktivitäten in Japan und Übersee voneinander stärker zu trennen. So planen wir, dass neue Titel vor allem in Japan entwickelt werden, während Übersee-Unternehmen mit Spielen betraut werden, die schon gut eingeführte Charaktere oder universelle Themen haben. Übersee-Firmen werden auch bestimmte Teile oder Nebenprodukte dieser Spiele produzieren.”

Der Grund dafür ist größte Pleite von Capcom. Das Spiel Bionic Commando verkaufte sich sehr schlecht und brachte somit auch kein Geld zum bezahlen der Programmierer ein. Wegen dem Flop-Spiel musste das schwedische Studio GRIN im August 2009 schließen.

”Unsere Erfahrungen mit Bionic Commando haben gezeigt, wie schwierig es ist, die Entwicklung neuer Spiele an westliche Unternehmen auszulagern. Nichtsdestotrotz können wir nicht genug Spiele produzieren, wenn wir nicht deren Ressourcen benutzen. Deswegen werden wir auch mit dieser Kooperation fortfahren”, so Haruhiro Tsujimoto.

Weitere Themen: Deep Down, Dead Rising 4, Resident Evil 7, Phoenix Wright: Ace Attorney - Spirit of Justice, Street Fighter 5, Monster Hunter Generations, Monster Hunter 4, Capcom

Neue Artikel von GIGA GAMES

GIGA Marktplatz