Commodore bringt den Amiga als Mini-PC zurück

Hüseyin Öztürk
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Wer in den 80er Jahren aufgewachsen ist und sich damals schon vor der Internet-Ära für Computer interessiert hat, dem werden die Namen Commodore und Amiga mehr als vertraut sein. Vor rund zwei Jahren hat man unter dem Markennamen Commodore ein neues Unternehmen gegründet und präsentiert nun den Amiga Mini.

Commodore bringt den Amiga als Mini-PC zurück

Wer jetzt einen PC im Retro-Look erwartet hat, wird enttäuscht sein. Zwar ist der Name alt, aber das Innenleben und das Design passen in die Gegenwart. Nicht nur die Bezeichnung, sondern auch das Äußere des Commodore PCs erinnern dabei an den Mac Mini von Apple. Der Amiga Mini besitzt in der stärksten Variante einen Intel i7-2700k-Prozessor mit 3,5 GHz Quad-Core (3,9 Ghz Turboboost) und eine Nvidia GeForce GT 430 mit 1 GB Speicher. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmale gehören auch noch bis zu 16 GB DDR3-RAM mit 1333 MHz, eine 1 TB große SATA-Festplatte, ein Ethernet-Anschluss, WiFi, einmal USB 3.0 und 4x USB 2.0, 7.1 Sound und ein Blu-ray-Laufwerk. Optional kann man sich auch noch für SSDs mit 300 bzw. 600 GB Speicherkapazität entscheiden und sich auch für einen i3- bzw. i5-Prozessore entscheiden.

Als Betriebssystem kommt keine Windows-Version zum Einsatz, sondern das auf Linux-basierte Commodore OS Vision. Ganz günstig ist der Spaß aber nicht. So kostet der Amiga Mini in der Grundausstattung mit i3-2130-Prozessor (3,4 Ghz), 4 GB RAM, GeForce GT 430 und 1 TB Festplatte rund 1.500 US-Dollar. Wer die optional verfügbaren Komponenten ausreizt, kommt locker auf rund 3.000 US-Dollar. Günstiger kommt man nur davon, wenn man sich lediglich für das Barebone-Gehäuse entscheidet, das separat für 345 US-Dollar angeboten wird und neben dem Aluminium-Gehäuse nur noch ein Blu-ray-Lauwerk beinhaltet. Wer jetzt bestellt, muss sich noch zwischen 4 und 6 Wochen gedulden, bevor er seinen Amiga Mini entgegen nehmen kann.

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