Criterion: Ex-Mitarbeiter kritisiert Burnout Entwickler

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Criterion Games ist seit mehreren Jahren mit ihren Burnout und Need for Speed Spielen erfolgreich und hat sich quasi den Ruf als Racing-Stars der Branche erarbeitet. Hinter den Kulissen sieht es einem ehemaligen Mitarbeiter zufolge aber nicht so schön aus.

Criterion: Ex-Mitarbeiter kritisiert Burnout Entwickler

Barry Meade war früher als Senior Artist bei Criterion tätig und sprach nun gegenüber Edge über seine Zeit beim Studio. Meade, welcher mittlerweile mit den Fireproof Studios seine eigene Spieleschmiede gegründet hat, war mit der Arbeitsatmosphäre so ganz und gar nicht zufrieden.

“Bei den großen Spiele Studios gibt es eine Menge Theater, jeder tut so, als ob seine Entscheidung unglaublich wichtig wäre”, so Meade. “Criterion war in vieler Hinsicht ein großartiger Arbeitsplatz und wir sehen die alte Crew noch jeden Tag in Guildford. Aber die Arbeitsbedingungen haben einen wirklich geschafft und es gab einige der branchenüblichen Beschwerden, dass das Team unterbewertet, unterbezahlt und überarbeitet ist.”

“Im Laufe der Jahre hat sich eine Management-Paranoia entwickelt, die eher Angst als Vertrauen eingeblößt hat, was einen riesigen Einfluss auf das Team hatte. (…) Wir brauchten einen Ausweg.”

Bei seinem neuen Studio möchte sich Meade mit seinen Kollegen auf den kreativen Prozess konzentrieren und die Büromentalität ablegen. Mit dem iOS Puzzler  hat das Studio bereits seinen ersten Titel veröffentlicht. Criterion brachte hingegen zuletzt Need for Speed: Most Wanted heraus.

Weitere Themen: Burnout Crash! Demo, Need for Speed: Most Wanted, Criterion Games


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