Crytek: Microsoft und Sony müssen free-to-play unterstützen

Maurice Urban
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Crytek vertraut voll und ganz auf free-to-play. Nach Crysis 3 und Homefront 2 möchte das Studio mit Hauptsitz in Frankfurt nur noch f2p-Titel entwickeln – und legt diesen Schritt auch Microsoft und Sony nah.

Crytek: Microsoft und Sony müssen free-to-play unterstützen

Crytek CEO Cevat Yerli sprach mit Eurogamer über die Zukunft des free-to-play Modells. Ihm zufolge sollten Microsoft und Sony ihr Engagement für diese Titel erhöhen, um ein Scheitern der Next-Gen Konsolen zu verhindern – auch wenn es dabei ein paar unausweichliche Probleme geben wird.

“Wenn sie das free-to-play Modell nicht benutzen, dann wird es eine schwere Zeit für sie. Es ist eine ziemlich große Herausforderung für solche Unternehmen, da sie so stark auf den Einzelhandel angewiesen sind, um ihre Hardware und ihre Spiele zu verkaufen”, so Yerli. “Falls sie auf ihr gesamtes Retail-Geschäft verzichten und stattdessen ein digitales free-to-play Modell nutzen würden, dann würden sie auch keine neuen Konsolen mehr verkaufen.”

Einen Qualitätsverlust soll man durch free-to-play Titel übrigens nicht erwarten. Zwar ist sich Yerli durchaus bewusst, dass kostenlose Titel nicht den besten Ruf haben, jedoch arbeitet man bei Crytek daran, dies zu ändern.

“Sie haben einen schlechten Ruf: Sie sind Pay-to-Win und schlechter Qualität. Ich verstehe dies, aber wir machen Qualitativ hochwertige free-to-play Titel. Es ist die CryEngine 3, es ist ein großes Investment.”

Sony hat mit Dust 514 bereits einen free-to-play Titel in den Startlöchern, Microsoft wird sich mit Happy Wars bald ebenfalls in dieses Gebiet hineinwagen.

Weitere Themen: Ryse - Son of Rome, Crytek

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