Siren: Blood Curse - Horror zu Halloween, die Zweite

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(Colin) Nach zwei PS2-Folgen entert Sonys blutgeile Shibito-Bande die Playstation 3. Diesmal gerät ein amerikanisches TV-Team in die Fänge der dämonischen Nippon-Bestien.

Siren: Blood Curse - Horror zu Halloween, die Zweite

Während japanische Gruselzocker “Siren: Blood Curse” wahlweise in Episodenhäppchen aus dem Network-Store runterladen, kommen hiesige PS3ler ausschließlich in den Genuss der Blue-ray-Variante. Der knapp 30 Euro teure Silberling enthält alle zwölf Kapitel und kommt komplett ungeschnitten daher. Wenn das mal kein Deal ist!

Das Spielprinzip erinnert auf den ersten Blick an typische Genre-Vertreter wie “Silent Hill”, “Project Zero” oder die alten “Resident Evil”-Teile: Aus Third-Person-Ansicht steuert ihr ein gutes halbes Dutzend Charaktere durch düstere Wälder, neblige Dorfstraßen und verwinkelte Minen. Das Problem dabei: Die untoten Shibito haben etwas gegen den Touri-Trip der Fernsehfritzen. Und genau hier setzt sich “Siren: Blood Curse” von genannten Genre-Vertretern ab. Denn Metzel-Action steht beim Sony-Titel nicht im Vordergrund.

Stattdessen setzt “Siren” auf Stealth-Spannung. Wie in “Metal Gear Solid” schleicht, pirscht und kriecht ihr an den übermächtigen Häschern vorbei. Das Sightjacking-System leistet dabei gute Dienste: Per Tastendruck springt ihr in die Köpfe der Gegner und seht fortan im Splitscreen einmal die eigene Figur und im anderen Bildschirm das Blickfeld des Bösewichts. So lassen sich perfekt Fluchtrouten ausbaldowern!

Kommt’s doch mal zum Kampf, wird die Steuerung von “Siren” zwar gerne mal etwas hakelig. Am grundsätzlichen Spielspaß kratzt das aber wenig. Der gelungene Stealth-Ansatz, die krasse Gruselatmosphäre und der ungewöhnliche Episodenaufbau Marke “24″ oder “Lost” machen “Siren: Blood Curse” zum echten Geheimtipp für nervenstarke PS3-Fans.

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