Drobo S: Der Profi-Datenspeicher bekommt USB 3.0

Tizian Nemeth
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Nun bekommt auch der Datenroboter Drobo eine USB 3.0-Schnittstelle. Und damit man die neu gewonnene Datenübertragungsgeschwindigkeit auch im Namen erkennt, hat sich der Hersteller Data Robotics wie Apple für ein S entschieden.

Neben der neuen Schnittstelle, findet man aber auch wie beim Vorgänger-Modell einen eSATA- und ein FireWire-800-Anschluss. Mit USB 3.0 tauscht der Drobo S Daten mit einer Geschwindigkeit von maximal 625 Megabyte pro Sekunde mit dem Mac aus. Das ist zehnmal schneller als mit USB 2 und immerhin sechsmal so schnell wie mit FireWire 800.

Auch bei den Abmaßen hat sich ein wenig verändert. War der Vorgänger in der Frontansicht noch beinahe quadratisch anzuschauen, so ist der Drobo S nun etwas schmaler, dafür aber höher. Dank der neuen Höhe passen in den Datenroboter statt der gewohnten vier nun fünf SATA-Festplatten.

Laut der Herstellerangaben ist der neue Drobo im Betrieb etwas lauter, aber mit rund 32 Dezibel noch weit von einem startenden Düsenjet entfernt.

Mit dem Drobo können Anwender beliebige Festplatten zu einem Raid-Verbund zusammen schließen. Die Festplatten schaltet der Drobo zu einer großen virtuellen Festplatte zusammen, einen Teil der Speicherkapazität nutzt er, um Daten zu spiegeln. Damit hat man nicht nur ausreichend Speicherplatz für Daten sondern auch gleich noch eine Sicherung für den Fall, dass eine der Festplatten den Dienst einstellt.

Den Drobo S* gibt es ab sofort unter anderem bei Cyberport. Dort kostet er ohne Festplatten rund 600 Euro.

Wozu man den Drobo brauchen kann, zeigt Andreas an Hand des Vorgängermodells in einem Screencast.

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