Immmr: Spannender WhatsApp-Konkurrent der Telekom gestartet

Thomas Lumesberger
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Nachdem Immmr Anfang des Jahres angekündigt worden ist, geht jetzt der erste Testlauf los. In der Slowakei startet der WhatsApp-Konkurrent jetzt durch.

Immmr: Spannender WhatsApp-Konkurrent der Telekom gestartet

Im Rahmen des MWC 2016 hatte die Deutsche Telekom den Messenger „Immmr“ angekündigt und zu jenem Zeitpunkt als Startzeitraum die zweite Jahreshälfte genannt. Da wir uns schon dem Ende des Jahres nähern, wird es höchste Zeit. Das Ziel des Messengers ist klar: WhatsApp, iMessage und der Facebook Messenger sollen eine starke Konkurrenz bekommen und möglichst verdrängt werden.

Von überall aus zugänglich

Dazu hat sich das Team hinter der Software etwas Besonderes einfallen lassen. Anstatt an ein Gerät und eine SIM-Karte gebunden zu sein, ist die Mobilfunknummer virtuell und kann quasi auf jedes Gerät mitgenommen werden. Wenn man beispielsweise sein Smartphone zuhause vergessen hat, so kann man über das eigene Notebook oder über den Rechner in der Arbeit mit seinen Kontakten kommunizieren. Immmr unterstützt Sprachtelefonie, Videotelefonie und den Versand von Nachrichten.

Genial ist zudem, dass der Gesprächspartner nicht einmal Immmr-Nutzer sein muss. Die eigene Telefonnummer lässt sich per Weblink für die Kommunikation nutzen. Darüber hinaus soll mit Immmr das Telefonieren zu Rufnummern auf der ganzen Welt günstiger gestaltet werden. Anrufe zwischen zwei Immmr-Nutzern sind sowieso kostenfrei und in einigen Ländern arbeitet die Telekom sogar schon daran, dass die Nutzung des Messengers in die Mobilfunktarife integriert wird.

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Weiterleitung inklusive

Ein Alleinstellungsmerkmal besitzt der neue Service noch: Anders als bei WhatsApp und Co. geht ein Anruf nicht verloren, sollte im Moment keine Internetverbindung zur Verfügung stehen. In diesem Fall leitet der Service ganz einfach auf die entsprechende Telefonnummer weiter und bringt den Anruf via GSM oder UTMS auf das Mobiltelefon.

Immmr bleibt aber nicht den Telekom-Kunden vorbehalten, so das Unternehmen. Jeder soll Zugriff haben, sogar Besitzer von Prepaid-Tarifen sollen sich über diesen Messenger verständigen können.

Start in Deutschland unbekannt

Die Tage wird der Service bei der Tochter Slovak Telekom gestartet. Sollte der Dienst dort funktionieren, wird er demnächst auch in Kroatien zugänglich gemacht. Ein Startzeitpunkt für Deutschland ist noch nicht absehbar. Auf alle Fälle hört sich das Prinzip ziemlich genial an. Es bleibt abzuwarten, wie zuverlässig das Ganze funktioniert und ob Immmr überhaupt die nötige Beachtung bekommt.

Quelle: Presseportal via Golem.de

Weitere Themen: Whatsapp für iPhone, WhatsApp für Android, WhatsApp Inc.

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