Kodak stellt Insolvenzantrag

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Nachdem es bereits vor einigen Monaten Hinweise auf eine mögliche Insolvenz gab, veröffentlichte der traditionsreiche Konzern aus Rochester, New York in der vergangenen Nacht seinen Insolvenzantrag. Um sich in den kommenden Monaten über Wasser halten zu können, hat Kodak eine Finanzierung der Citigroup in Höhe von 950 Millionen US-Dollar beantragt, welche aber noch vom Gericht freigegeben werden muss.

Kodak stellt Insolvenzantrag

Wie der Konzern in der Pressemitteilung schreibt, sollen die Gehälter der knapp 19.000 Mitarbeiter auch in den nächsten Monaten weiterhin gezahlt werden können. CEO Antonio M. Perez zeigte sich hoffnungsvoll und glaubt daran, dass die Umstrukturierungen am Ende positiv für das Unternehmen sein werden. Diese Änderungen sollen bis Ende 2013 vollzogen sein.

Perez sagte außerdem, dass man die rund 1.100 Patente des mehr als 130 Jahre alten Kamerakonzerns dazu nutzen werde, um an neues Geld zu kommen. Durch Lizenzvereinbarungen konnte man seit 2003 mehr als 3 Milliarden US-Dollar einnehmen.

Neben einem Verkauf dieser Patente setzt man aber auch auf rechtliche Mittel. So war der Konzern zuletzt aufgrund frischer Patent-Klagen gegen Apple und HTC in den Schlagzeilen. Ein ähnliches Schicksal ereilte in den letzten Tagen auch Fujifilm und Samsung. Experten vermuten, dass Kodak durch die Klagen den Wert des Patent-Portfolios steigern wolle, um damit für potenzielle Käufer interessanter zu sein.

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