Weiße iPhone-Prototypen bei eBay ersteigern

Flavio Trillo
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Das aktuelle Höchstgebot für zwei weiße iPhone-4-Prototypen bei eBay liegt bei 700 US-Dollar. Ein Schnäppchen, so scheint es, immerhin sind die Geräte offenbar unbenutzt und funktionstüchtig – mit den bekannten Kinderkrankheiten der Einhorn-Smartphones. Hinzu kommt jedoch die bescheidene Versandpauschale von 10.000 US-Dollar.

Die Angebotsbeschreibung ist vergleichsweise wortkarg gehalten und wird der eminenten Bedeutung dieser zwei Geräte nur in Ansätzen gerecht. Von “berüchtigten Licht-Lecks” wird dort geschwärmt, das “Nähesensor-Problem” gelobt. Dazu der preistreibende Hinweis: “Die sind sehr selten!”.

Eine einsame Seele hat sich bis dato bereit erklärt, tief in die Brieftasche zu greifen und dem frisch gebackenen eBay-Händler (0 Bewertungen) bis zu 10.700 US-Dollar zukommen zu lassen. Dies selbstredend nur im Tausch gegen zwei Exemplare des wohl meist begehrten-und-dann-wegen-zu-langer-Wartezeit-gefrustet-begrabenen Smartphones dieser Erde.

Ein Ende der Auktion noch vor Ablauf der verbleibenden 9 Tage ist mehr als nur möglich, sollte Apple von dem Angebot Wind bekommen. Wer sich an die aufwendigen Polizeiaktionen im Rahmen des verlustig gegangenen iPhone-Prototypen in Händen gewisser Blogger aus den USA erinnert, weiß, wie gut mit Cupertino in diesen Dingen Kirschen essen ist. Nicht gut.

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