Electronic Arts - Prävention gegen Raubkopien verstärkt

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(Max) Dass Raubkopien einen nicht unerheblichen wirtschaftlichen Schaden verursachen und damit den PC als Spieleplattform wenig attraktiv machen, ist seit der Anhäufung diverser Beschwerden von Publishern und Entwickler, in aller Munde. Der Software-Piraterie möchte Electronic Arts einen Riegel vorschieben und rüstet mit Online-Kopierschutzmaßnahmen zum Kampf gegen die Software-Diebe auf.

Electronic Arts - Prävention gegen Raubkopien verstärkt

Zwei aktuelle Projekte werden dieses neuartige System erproben. Zum einen die lang erwartete Lebenssimulation “Spore”, zum anderen die vielfach verschobene PC-Umsetzung des Rollenspiels “Mass Effect”. Beide Spiele werden mit einem “SecuROM”- Kopierschutz gesegnet sein, der alle zehn Tage nach einer Online-Aktivierung verlangt. Wird diese nicht ausgeführt, kann man den jeweiligen Titel nicht mehr starten. Wer über keinen Internetanschluss verfügt, blickt dementsprechend in die Röhre. Vorteil für die Spieler: Die DVD muss beim Spielstart nicht im Laufwerk liegen.

Ein ähnliches System integrierte Valve bereits mit Steam in “Half-Life 2″. Zum damaligen Zeitpunkt sorgte das für Frust bei der breiten Käuferschar. Die Reaktion von Electronic Arts auf Software-Piraterie kommt allerdings nicht überraschend. Erst vor wenigen Monaten hat Entwickler Iron Lore (“Titan Quest”) aufgrund finanzieller Engpässe seine Pforten dicht gemacht und dies unter anderem die steigende Anzahl von Raubkopien geschoben. Auch Ubisoft (“Assassins Creed”) und Take2 (“GTA IV”) wurden Opfer der Software-Diebe. Umso verständlicher, dass EA diesem Treiben Einhalt gebieten möchte.

Weitere Themen: Need for Speed Underground 2, Army of Two: The Devil's Cartel, Crysis Wreckage, Crysis 3, Fussball Manager 12 Demo, Dead Space 3, Dead Space 3 Demo, Crysis 2 Demo, FIFA 12 Demo, Electronic Arts

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