Wochen-Rückblick - Die Highlights zum Fest

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Letzter Wochen-Rückblick des Jahres? Von wegen. Hier die Highlights der letzten Tage.

Klagen über Klagen

Kurz vor Weihnachten scheint man bei Activision noch einmal abkassieren zu wollen: Der Publisher verklagt seinen Konkurrenten Electronic Arts, da dieser angeblich eine Intrige geplant habe, um die Call of Duty Entwickler Infinity Ward zu schwächen. Nun verlangt Activision eine Summe von 400 Millionen $ für den Wiederaufbau von Infinity Ward. Nicht nur die beiden Gründer Jason West und Vince Zampella müssen ersetzt werden, 40 weitere Leute konnten die beiden zu ihrem neuen Studio Respawn Entertainment lotsen.

Doch auch mit Treyarch fährt die Call of Duty Reihe weiterhin Rekorde ein. Der neueste Teil Black Ops konnte so nun die Marke von 1 Milliarde Dollar Umsatz knacken. Ein erstes Map Pack wird am 1.Februar für die Xbox 360 erscheinen.

Einen weiteren Rechtsstreit gibt es im Hause Viacom. Rock Band Entwickler Harmonix möchte nun ausstehende Gelder von der früheren Mutterfirma sehen. 

Viacom habe die Gewinne von Harmonix künstlich verkleinert um die Bonuszahlungen zu verringern. Im November äußerte Viacom die Absicht, den Bostoner Entwickler zu verkaufen, nun ist der Deal über die Bühne gegangen. Die Investorenfirma Colombus Nova übernimmt Harmonix zu einem nicht näher genannten Preis.

Kommen wir zurück zu den Kriegsspielen. Während sich andere Spiele wie z.B. Medal of Honor eines realen Krieges als Setting bedienen, wird Operation Flashpoint: Red River einen fiktiven Krieg in Tadschikistan als Grundlage haben. Creative Director Sion Lention gibt dafür Gründe an:

”Ich persönlich möchte mich nicht auf einen realen Konflikt konzentrieren. Ich glaube nicht, dass das angemessen oder geschmackvoll wäre. Der Neffe einer der Frauen, die hier arbeitet, wurde vor ein paar Monaten durch einen improvisierten Sprengsatz getötet. Wenn ich das höre, möchte ich nicht in einem verdammten Meeting stehen und über meine Ideen für eine solche Technik sprechen.”

Einen neuen Trailer zum Ego-Shooter findet ihr hier. Ein Blick auf die Screenshots ist ebenfalls lohnenswert.

Alles andere als lohnenswert ist laut Electronic Arts Ingame-Advertising. Im Gegenteil zu den Microtransactions ist diese Einnahmequelle laut EA´s Free2Play Chef Ben Cousins eher weniger lukrativ:

”Tatsächlich verdienen wir überhaupt nicht viel an Anzeigen. Das Ingame-Anzeigengeschäft ist nicht so stark gewachsen wie alle dies erwartet haben. Wenn man bedenkt, wie schnell das Geschäft mit virtuellen Gütern gewachsen ist etwa im letzten Jahr, dann war das viel schneller und ist eine verlässliche Umsatzquelle geworden. Wir haben uns nach allen Seiten hin abgesichert. Wir dachten, wir betreiben Ingame-Advertising und den Verkauf virtueller Güter, und das eine ist wirklich schnell abgehoben und das andere nicht.”

Square Enix gab nun Platinum bzw. Classic Version der Spiele Final Fantasy 13 und Just Cause 2 bekannt.

Ab dem 11.Februar werden so PS3 & Xbox 360 Versionen der beiden Titel für 29,99

Weitere Themen: Need for Speed Underground 2, Army of Two: The Devil's Cartel, Crysis Wreckage, Crysis 3, Fussball Manager 12 Demo, Dead Space 3, Dead Space 3 Demo, Crysis 2 Demo, FIFA 12 Demo, Electronic Arts

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