EA Games - Solo-Games sind tot, ein hoch auf den Multiplayer!

Steven Drewers

Haben Offline-Games ausgedient? Frank Gibeau, Präsident von EA Games, sagt “ja”. Damit ist er offensichtlich nicht allein.

EA-intern ist man der selben Meinung. Das ist natürlich nicht verwunderlich. Wer widerspricht schon gern seinem Chef? Laut Gibaeu sollten Entwickler den Spielern in Zukunft mehr Innovationen und Action im Online-Bereich bieten.

Es geht, so Gibaeu, darum die Spieler miteinander zu vernetzen. Der kompetitive Gedanke zähle hier mehr denn je. Zocker aus aller Welt sollen ihre Kräfte messen können und nicht allein, völlig abgetrennt von der Außenwelt, vor sich her dümpeln.

Weiterhin gibt er an, dass der Wert eines Spiels, dass lediglich einen Einzelspieler-Modus mit einer Spielzeit von 25 Stunden bietet, gleich null ist, da solche Spiele eben genau nach 25 Stunden in der Ecke landen und nur in den seltensten Fällen noch einmal gespielt werden.

“Vertrau auf dieses Konzept und du bist weg vom Fenster”, sagt Gibeau.

Online-Spiele haben seit eh und je einen großen Anreiz für alle Zocker. Dennoch gibt es heutzutage immernoch Spiele, die ohne Vernetzung ebenso viel Spaß machen. Eine gute Geschichte zu erzählen ist etwas anderes als sich in actiongeladenen Multiplayer-Gefechten gegenseitig die Stirn zu bieten, was auch der Grund dafür ist, dass wahrscheinlich viele von uns auch noch heute ihre alten Konsolen oder auch alte PC-Spiele ausgraben, um in eine Welt einzutauchen, in der man ausnahmsweise mal völlig allein ist.

Quelle: MCV

Weitere Themen: multiplayer, Need for Speed Underground 2, Army of Two: The Devil's Cartel, Crysis Wreckage, Crysis 3, Fussball Manager 12 Demo, Dead Space 3, Dead Space 3 Demo, Crysis 2 Demo, Electronic Arts

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