Electronic Arts: "Social Gaming wurde zu stark gehypt"

Maurice Urban
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Zynga gab bekannt, dass man fünf Prozent seiner Mitarbeiter entlässt. Viele nehmen dies als Anlass, um das Ende der Social-Games Ära vorauszusagen. Bei Electronic Arts sieht man das Ganze jedoch anders.

Electronic Arts: "Social Gaming wurde zu stark gehypt"

EAs Peter Moore sprach mit Eurogamer über die jüngsten Probleme bei der Konkurrenz. EA verklagt Zynga derzeit bekanntlich wegen Urheberrechtsverletzung, zeigt sich über die Entlassungen dennoch nicht erfreut.

“Wir fühlen uns immer schlecht, wenn Leute ihre Jobs verlieren”, so Moore. Bei Electronic Arts wird man allerdings weiterhin am Social-Gaming festhalten und vorerst wohl keine Entlassungen planen.

Moore hat nämlich noch vollstes Vertrauen in das Genre, gibt jedoch zu, dass der Hype um Farmville und Co. zu groß war. Er meint so weiter:

“Der Hype um das Social Gaming in den letzten eineinhalb Jahren hat es auf die Titelseiten der New York Times, des Wall Street Journals und der Times of London gebracht und es zu einer interessanten Anlaufstelle für die Branche gemacht.”

“Ich denke, es wurde einfach zu stark gehypt. Und nun wird das Ableben ähnlich stark gehypt. Ich bin der Meinung, dass es weiterhin einen festen Platz für Social Gaming gibt. Social Gaming wird sich in Richtung Mobile bewegen. Wir fühlen uns dafür gut positioniert. Und die Leute sollten nicht zu viel in Zyngas Situation hineininterpretieren.”

Das komplette Interview mit Moore findet ihr bei den Kollegen von Eurogamer.

Weitere Themen: Need for Speed Underground 2, Army of Two: The Devil's Cartel, Crysis Wreckage, Crysis 3, Fussball Manager 12 Demo, Dead Space 3, Dead Space 3 Demo, Crysis 2 Demo, FIFA 12 Demo, Electronic Arts

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