Need for Speed - Electronic Arts entschuldigt sich für schlechte Spiele

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Der Chef des Spiele-Publishers Electronic Arts, John Riccitello, hat sich im Rahmen einer kalifornischen Medienkonferenz für die einige misslungene Ableger der Need for Speed Reihe entschuldigt. Grund für die schlechte Qualität einiger Spiele sei der enorme Druck gewesen, den EA auf die Entwickler ausgeübt habe. Der Publisher hat die Studios dazu gezwungen, jährlich einen neuen Titel zu präsentieren. Dies sei aber ein Fehler gewesen:

Zwischen 2004 und 2007 haben wir die Serie an das kanadische Studio Black Box übergeben. Wir haben Sie buchstäblich dazu gezwungen, jedes Jahr einen neuen Teil zu entwickeln. Wir hätten Ihnen allerdings für jeden Titel mindestens zwei Jahre Zeit geben sollen, aber das haben wir nicht getan. Und die Verkaufszahlen der Marke gingen drastisch nach unten“, so Riccitello. Weiter spricht er von dem Verlust zahlreicher Mitarbeiter, die „nicht 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche und 365 Tage im Jahr arbeiten wollten“.

Zum Abschluss des Gesprächs versprach er allerdings eine Verbesserung der Lage: “Es war definitiv unser Fehler. Aber diese Zeiten sind vorbei. Wir vertrauen auf nunmehr zwei Studios und lassen diesen auch zwei Jahre Zeit. Wir haben einen ziemlich lehrreichen Prozess hinter uns…

Der neueste Teil der „Need for Speed“-Serie soll mit Need for Speed – Hot Pursuit am 18. November 2010 erscheinen.

Weitere Themen: Need for Speed Underground 2, Army of Two: The Devil's Cartel, Crysis Wreckage, Crysis 3, Fussball Manager 12 Demo, Dead Space 3, Dead Space 3 Demo, Crysis 2 Demo, FIFA 12 Demo, Electronic Arts

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