Silicon Knights – Neue Entwicklung im Prozess gegen Epic Games

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Das Entwicklungsstudio Silicon Knights liegt bereits seit dem Release von Too Human 2008 in einem Rechtsstreit mit Gears of War-Entwickler Epic Games. Ein Richter traf nun im Laufe des Prozesses eine Entscheidung zugunsten von Epic Games.

Silicon Knights – Neue Entwicklung im Prozess gegen Epic Games

Kaum ein anderes Entwicklerstudio hat es in den letzten Jahren geschafft, so glücklos zu sein und trotzdem nicht insolvent zu gehen. Nach dem heiß erwarteten, ewig verschobenen und schlussendlich dank enttäuschender Verkaufszahlen enttäuschenden “Too Human” brachte das Studio vor einigen Wochen die Auftragsarbeit “X-Men: Destiny” heraus. Auch dieses Spiel stoß auf wenig Gegenliebe.

Im Zuge dessen musste das Studio signifikant verkleinert werden.

Seit einigen Jahren schon liegt der Entwickler nun im Clinch mit Epic Games. Diese haben für “Too Human” die Grafikengine gegen eine Lizenzzahlung zur Verfügung gestellt, so wie es eigentlich üblich ist. Silicon Knights behauptet jedoch, dass Epic nicht den Support erbrachte, für den sie bezahlt hätten und verklagte das Studio.

Um ihre Behauptung zu beweisen wollte Silicon Knights den Finanzanalysten Terry Lloyd vorbringen. Der zuständige Richter untersagte dies jedoch, weil er in Lloyd keine kompetente Aussagekraft sieht, vor allen Dingen da er bisher noch keinerlei Erfahrung in der Spieleindustrie habe.

Damit wird es schwer für den kanadischen Entwickler, ihre Behauptungen gegenüber Epic Games zu beweisen. Im Zuge des Verfahrens wurde außerdem klar, dass Silicon Knights einige Zeit lang an einem neuen Teil der “King’s Quest”-Reihe gearbeitet hat. Für diesen ist nun Adventure-Experte Telltale verantwortlich,

Weitere Themen: Unreal Engine 4, Gears of War 3 Demo, Epic Games


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