Facebook-Apps für das iPad im Vergleich

Marie van Renswoude-Giersch

Auf eine offizielle Facebook App warten iPad-Besitzer bisher vergeblich. Zum Glück gibt es inoffizielle Apps, auf die man stattdessen zurückgreifen kann. Facepad, gerade erst erschienen, ist nun auch in der kostenpflichtigen Vollversion Facepad+ erhältlich. Doch wie schneidet die App im Vergleich mit ähnlichen Anwendungen wie Friendly oder Sobees ab?

Facepad, Friendly und Sobees sind Apps, mit denen man auf dem iPad Zugang zum Facebook-Profil erhält. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg erklärt die fehlende App damit, dass das iPad nicht mobil sei. Alternativ stellen auch inoffizielle Apps die Statusupdates, Freundeslisten und einiges mehr dar. Vorteil dieser Anwendungen gegenüber der Facebook-Seite im Browser ist, dass die Bedienung ans iPad angepasst ist. Zudem fehlen der Browser-Version Chat- und Foto-Upload-Funktionen. Doch auch der Funktionsumfang aller drei App-Alternativen ist unterschiedlich.

Facepad ist gerade erst in einer kostenlosen Version* erschienen und wird nun durch die kostenpflichtige und werbefreie Alternative Facepad+* ergänzt. Diese gibt es für eine begrenzte Zeit noch zum halben Preis von 79 Cent. In der Lite-Version befindet sich ein etwas größerer Werbebanner im unteren Bereich des Bildschirms. Facepad zeigt Live-Feed, Profile, Nachrichten, Events und Photos an und erinnert an die Twitter-App fürs iPad. Klickt man auf einen Link, ein Profil oder ein Video, wird dies in einem Extra-Fenster geöffnet, das sich durch Wischen wieder hinausschieben lässt. Leider unterstützt die App nur den Landschaftmodus. Und auch auf den Facebook-Chat vermisst man hier. Somit bietet Facepad auch keine Lösung für den fehlenden Chat im Safari-Browser des iPads. Allerdings planen die Entwickler bereits ein Update, das neben dem Chat noch weitere Neuerungen bringen soll.

* bietet im Gegensatz zu Facepad und Browser-Version eine Chat- und eine Foto-Upload-Funktion. Auf den ersten Blick gibt es zudem die Möglichkeit, Freundeslisten und Accounteinstellungen anzupassen. Hier verlinkt die App aber auch nur auf die Webseite. Nett ist noch die Funktion, dass sich das Interface farblich und in der Schriftgröße anpassen lässt. Wie Facepad bietet Friendly auch die Places-Option. Live-Feed, Profile und Nachrichten lassen sich hier sowohl im Hoch- als auch im Querformat betrachten. Neben der kostenlosen Version gibt es noch Friendly Plus*, welches für 79 Cent daherkommt und auf Werbung verzichtet.

Das Besondere an Sobees ist die Art der Darstellung. Live-Feed, Fotos, Videos und Links werden hier wie eine Zeitung präsentiert. Zudem stellt die App Freundeslisten, Fotos und Events auf eine sehr ansprechende Art und Weise dar. Dass die App nicht mehr viel mit dem Facebook-Design zu tun hat, mag für den einen befremdlich, für den anderen eine interessante Abwechslung sein. Sobees gibt es in zwei verschiedenen Versionen, einer kostenlosen Lite-Version* und einer *. Die Vollversion bietet eine zusätzliche Chat- und Places-Funktion und ist momentan mit 1,59 Euro im Angebot.

Ergebnis: Vom Funktionsumfang her bietet sich also Friendly als Facebook-App für iPad an. Diese gibt es in einer kostenlosen Version und man erhält hier im Gegensatz zu Facepad den Facebook-Chat und kann Fotos hochladen. Mit Sobees erhält man zusätzlich eine optisch ansprechende Alternative. Für den Funktionsumfang von Friendly muss man bei Sobees allerdings draufzahlen.

Weitere Themen: Apps, iPad, Facebook Lite, Facebook

Neue Artikel von GIGA GRUEN

GIGA Marktplatz