Facebook liebt Opera – Kauft Zuckerberg den Browser-Hersteller?

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Gerade erst ist Facebook an der Börse gestartet und macht mit dem Kurseinbruch seiner Aktie leider negative Schlagzeilen. Das hindert Mark Zuckerberg scheinbar nicht daran, nach dem Kauf des Social Image Networks Instagram und der Social Gifting Plattform Karma, seine Einkaufstour durch die Welt der mobilen Entwickler fortzusetzen. Seit Freitag sind Gerüchte im Umlauf, dass Facebook an dem norwegischen Browser-Hersteller Opera interessiert ist.

Facebook liebt Opera – Kauft Zuckerberg den Browser-Hersteller?

(Quelle: Google)

Die Entwicklung der Facebook-Aktie wirkt für Analysten erschreckend, jedoch scheint noch genug Geld in der Kriegskasse zu sein, um über einen weiteren Einkauf nachzudenken. Neu auf der (Gerüchte-)Einkaufsliste ist der norwegische Browser-Hersteller Opera.

Was Zuckerberg damit bezwecken will, dürfte klar sein: Gewinnmaximierung und Reichweitenerhöhung

Mehr als die Hälfte der 900 Millionen Nutzer soll Facebook mobil nutzen. Hier stellt sich aber ein Problem ein: Nicht alle nutzen auch die entsprechende App von Facebook. Sehr viele besuchen ihr soziales Netzwerk über den mobilen Browser und hier kommt dann Opera ins Spiel. Ungefähr 168 Millionen Menschen nutzen die mobile Variante des Opera Browsers auf ihren Smartphones. Durch den Kauf will Zuckerberg offensichtlich auch an diese Nutzer kommen, die ihm sonst – zumindest zum Teil – durch die Lappen gehen würden. Außerdem entwickelt sich Facebook damit zu einer Art Universal-Anbieter wie Google, die neben ihrem Adsense Werbenetzwerk und dem sozialen Netzwerk Google+ auch den Chrome Browser im Angebot haben.

Was haltet ihr von dem Gerücht, versucht Facebook die Weltherrschaft an sich zu reißen?

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