Facebook vs. Datenschutz - Bald Opt-in statt Opt-out bei Änderungen an Privatsphären-Einstellungen?

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Facebook hat nicht nur hierzulande mit der Kritik von Benutzern und Datenschützern zu kämpfen. Auch in den USA beschäftigt sich die Federal Trade Commission (FTC) mit dem Thema und ist anscheinend kurz davor eine Einigung mit den Betreibern des Sozialen Netzwerks zu finden.

Facebook vs. Datenschutz - Bald Opt-in statt Opt-out bei Änderungen an Privatsphären-Einstellungen?

Wie das Wall Street Journal (WSJ) erfahren haben will, wollen sich die US-Behörden und Facebook darauf einigen, dass zukünftige Änderungen, welche die Privatsphäre-Einstellungen eines Benutzers beeinflussen würden, an bereits bestehenden Funktionen nur nach expliziter Zustimmung des Nutzer aktivieren dürfen.

Im Dezember 2009 sorgte ein Update von Facebook dafür, dass bisher private Informationen wie Name, Bilder, Städte, Geschlecht und Freunde auf einen Schlag standardmäßig öffentlich wurden. Die Benutzer des Netzwerks waren darüber offensichtlich wenig erfreut.

Die aktuell verfügbaren Informationen über die mögliche Vereinbarung zwischen Facebook und den Behörden verraten nicht, wie sich das Soziale Netzwerk bei neuen Funktionen verhalten soll. Die derzeit besprochenen Änderungen betreffen lediglich bereits existierende Features.

Die Einigung würde für Facebook auch bedeuten, dass sie sich für die kommenden 20 Jahre dazu verpflichten an Datenschutz-Kontrollen durch die US-Behörden teilzuhaben. Ein ähnliches Zugeständnis musste auch schon Google im vergangenen März der FTC einräumen.

Laut dem WSJ muss das Abkommen jetzt nur noch von der Federal Trade Commission abgenickt werden.

Weitere Themen: Datenschutz, Facebook Lite, Facebook

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