Arbeiter-Aufstand bei Foxconn

Beim Apple-Zulieferer Foxconn will einfach keine Ruhe einkehren. Nach Diskussionen um Löhne, Arbeitsbedingungen und Selbstmorde sorgte in dieser Woche ein Arbeiter-Aufstand im chinesischen Werk Chengdu für Schlagzeilen.

Arbeiter-Aufstand bei Foxconn

Nach Berichten der Zeitung Ming Pao entfachte der Krawall in der Herberge der Arbeiter, abseits des Fabrikgeländes. Es flogen Einrichtungsgegenstände und Feuerwerke. Mithilfe der örtlichen Polizei konnte das Sicherheitspersonal die rund 1.000 aufgebrachten Arbeiter beruhigen, einige mussten festgenommen werden.

Laut Ming Pao wollten die Krawallmacher gegen die niedrigen Löhne zu protestieren. Foxconn bestreitet dies jedoch als Ursache des Zwischenfalls. Angeblich habe man auch erst später von der Randale erfahren, da die Herberge nicht zu Foxconn gehöre.

Seit Beginn des Jahres sind die zahlreichen Missstände beim weltgrößten Elektronikhersteller auch in Cupertino stärker in den Fokus gerückt. In Apples Auftrag untersuchte die “Fair Labor Association”, eine Nichtregierungsorganisation zum Schutz von Arbeitern, die Bedingungen in den Werken. Nach Veröffentlichung der Ergebnisse versprach Foxconn, die Arbeitszeiten zu reduzieren und Löhne zu erhöhen.

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