Fehler: Foxconn soll 8 Millionen iPhones zurückgenommen haben

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Wie Quellen aus China berichten, soll Apples Fertigungspartner Foxconn 8 Millionen fehlerhafte iPhones zurückgenommen haben. Apple habe die Geräte bemängelt, weil sie nicht den Qualitätsstandards entsprachen und Funktionsstörungen aufwiesen, heißt es.

Fehler: Foxconn soll 8 Millionen iPhones zurückgenommen haben

Was genau mit den Smartphones aus der chinesischen Produktion nicht in Ordnung war, ist vorerst unbekannt. Dies meldet The Register unter Berufung auf die chinesische China Business. Ein anonymer Mitarbeiter von Foxconn soll sich gegenüber der Publikation geäußert haben.

Seine Angaben, dass mindestens 5 Millionen, möglicherweise aber bis zu 8 Millionen Geräte zurückgegeben wurden, konnten nicht von weiteren Quellen bestätigt werden.

Bei Herstellungskosten von ungefähr 200 US-Dollar pro Stück kämen auf Foxconn Verluste in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar zu. Um welches Modell es sich bei den Retouren handelt, sei ebenfalls unklar. Apple hatte bereits zugegeben, dass es mit dem iPhone 5 eines der am schwierigsten zu fertigenden Produkte vorgestellt hätte.

Anhand der bisherigen Verkaufszahlen lässt sich abschätzen, dass ein Liefer-Loch von 8 Millionen Geräten einen Rückstau der Bestellungen für etwa zwei bis drei Wochen bedeuten würde. Derzeit spiegeln die angegebenen Lieferzeiten im Apple Online Store diese Meldung jedenfalls noch nicht wider.

Falls es sich bei dem Problem-Smartphone um das nächste Modell, das von vielen iPhone 5S genannt wird, handeln sollte, könnte dies zu einer Verzögerung der für September erwarteten Präsentation führen.

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Weitere Themen: iPhone 5, Foxconn


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