Foxconn: Apple-Zulieferer plant Anschaffung von einer Million Robotern

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Das Zusammensetzen von Macs, iPhones und iPads könnten in Zukunft Roboter an Stelle von Menschen übernehmen. Das Unternehmen Foxconn, das unter anderem die Herstellung von Apple-Hardware übernimmt, möchte in den nächsten drei Jahren insgesamt eine Million Roboter anschaffen.

Der Foxconn-Gründer und -Geschäftsführer Terry Gou erklärte, dass Foxconn mit diesem Schritt auf wachsende Arbeitskosten reagieren und allgemein die Effizienz steigern wolle. Im Moment arbeitet das Unternehmen aus Taiwan, das vor allem Werke auf dem chinesischen Festland betreibt, mit lediglich 10.000 Robotern. Schon nächstes Jahr sollen es 300.000 Exemplare sein, in den nächsten drei Jahren insgesamt rund eine Million.

Der Name Foxconn kam in den letzten Jahren immer wieder in die Schlagzeilen, weil Mitarbeiter der chinesischen Werke sich das Leben nahmen. Als Gründe für die Suizide galten unter anderem die Arbeitsbedingungen in den Werken sowie niedrige Löhne. Auch Apple geriet wegen der Vorfälle in die Kritik. Foxconn reagierte mit Lohnerhöhungen, Apple musste sich dem Vorwurf stellen, bei Zulieferer-Audits nachlässig zu sein. Im Februar veröffentlichte das Unternehmen aus Cupertino dann einen ausführlichen Bericht zu den Arbeitsbedingungen bei den eigenen Zulieferern.

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