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Foxconn bezieht Stellung zu den Selbstmorden und erhöht Gehälter um 30%

Bernd Korz

Während Apple und Steve Jobs immer reicher werden, während deren Geräte immer erfolgreicher werden und während die Konsumenten mittlerweile alles von Apple kaufen was angeboten wird, gibt es Menschen die darunter sehr leiden. So Apples zulieferer Foxconn.

Das Unternehmen aus China produziert für Apple und hat das Unternehmen aus Cupterino als Hauptkunden. Apple, mit dessen aggressivem Marketing, verkauft immer mehr Geräte an seine Kunden und das Unternehmen aus China kommt einfach nicht mehr nach. Während sich Apple dumm und dähmlich daran verdient, müssen die Arbeiter von Foxconn unbezahlte Überstunden ableisten, werden sehr minderwertig entlohnt und stehen unter massivem physischen wie psychischem Druck. Dieser Umstand geht mittlerweile soweit, dass sich diverse Arbeitnehmer in den letzten Wochen und Monaten das Leben genommen haben. Seit Januar 2010 haben 10 einen Selbstmord und drei weitere einen Selbstmordversuch vorgenommen.

300.000 Menschen beschäftigt das Unternehmen in einem “militärhaften” Führungsstil, so die Aussagen externer Beobachter. Die Mitarbeiter werden in mindern Wohnkomplexen rund um das Firmengelände untergebracht, damit die Arbeiten rund im die Uhr stattfinden können und es eine logistischen Probleme bei den Schichtwechseln gibt.

Während Apple sich auf die Party am 7. Juni, der WWDC10, vorbereitet, versucht man bei Foxconn, die Situation zu entspannen. Zunächst wird es nun eine Gehaltserhöhung von 30% geben. Was sich hier sehr viel anhört sind am Ende zwischen €30 – €90 und das bei teilweise 200 Monatsarbeitsstunden und mehr. “Wir hoffen, die Lohnerhöhung wird helfen, die Lebensbedingungen der Arbeiter zu verbessern und ihnen die Möglichkeit geben, mehr Freizeit zu nehmen, was gut für ihre Gesundheit ist.”, so ein Unternehmenssprecher von Foxconn.

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