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Jobs äußert sich zu Foxconn-Selbstmorden

Florian Matthey
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Steve Jobs hält Apple weltweit für das Unternehmen mit dem höchsten Maß an sozialer Verantwortung. Der Apple-CEO soll sich in einem E-Mail-Schriftverkehr mit einem Kunden geäußert haben, der Jobs zu den Selbstmordfällen des iPhone- und iPad-Herstellers Foxconn in China geäußert hatte.

Der Apple-Kunde Jay Yerex hat Jobs per E-Mail auf eine Kampagne der Gewerkschaftsseite LabourStart mit dem Hinweis, das Apple es besser machen könne, weitergeleitet. Laut Yerex habe Jobs mit den Worten geantwortet, dass jeder Selbstmord tragisch sei und die Selbstmordrate von Foxconn weit unter dem chinesischen Durchschnitt liege. Apple kümmere sich um die Angelegenheit (“We are all over this”).

Yerex, offenbar mit dem amerikanischen Ausdruck nicht so vertraut, wunderte sich, was Jobs meint, und bohrte weiter: Er habe einen Mac gekauft, als er gefeuert wurde, weil er eine Gewerkschaft gründen wollte. Bislang habe er Apple immer für sozial verantwortungsvoll gehalten, jetzt müsse er seine Meinung vielleicht ändern. Jobs: “Sie sollten informieren. Wir machen mehr als jedes andere Unternehmen auf diesem Planet” – mit einem Link zu Apples Website über verantwortlichen Umgang mit Zulieferern. Als Yerex weiter wegen des Ausdrucks nachhakte, wies Jobs ihn noch darauf hin, dass es sich nur um einen Ausdruck handle, der bedeute, dass Apple der Angelegenheit seine ganze Aufmerksamkeit widme.

Bild: Apple

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