Gameforge - Erneutes Übernahmeangebot an Frogster

Leserbeitrag

Am 16. August 2010 machte eine Tochtergesellschaft der Karlsruher Gameforge AG, namens Rubin 66. AG, allen Aktionären von Frogster ein Angebot, jede Aktie für je 25 Euro an sie zu verkaufen.

Nun erhöhte man aber das Angebot auf 27,50 Euro.

”Wir freuen uns, dass der Vorstand von Frogster dieses Angebot als freundlich einstuft, es für fair hält und den Aktionären eine wohlwollende Prüfung des Angebots empfiehlt. Dass der Frogster-Vorstand seine selbst gehaltenen Aktien zu einem wesentlichen Teil auf dieses Angebot einliefert, ist ein bedeutendes Signal. Eine weitere Angebotserhöhung können wir ausschließen”, so Gameforge-Finanzvorstand Christoph Jennen.

Somit liegt dieses Angebot 38 Prozent über dem Durchschnittskurs der Frogster-Aktien im elektronischen Handelssystem der Frankfurter Wertpapierbörse XETRA.

Dieser Angebotspreis pro Aktie übersteigt nun den Ausgabepreis der Kapitalerhöhung um 10,50 Euro und damit um 62 Prozent, da der Ausgabebetrag bei einer Kapitalerhöhung im Juni dieses Jahres vom Frogster-Vorstand mit Billigung des Aufsichtsrats bei 17 Euro festgesetzt wurde.

Die Angebotsfrist verlängerte sich nun um zwei Wochen bis zum 04. Oktober 2010, 24.00 Uhr.

Die Gameforge AG hält bereits jetzt direkt oder über ihre Tochtergesellschaft 60,8 Prozent der Frogster-Aktien und der Stimmrechte.

Gameforge und Frogster haben bereits umfangreiche Kooperations-Projekte identifiziert und entsprechende Arbeitsgruppen eingerichtet. Wir sind überzeugt, dass Kooperationen sowohl Gameforge, als auch Frogster zu Gute kommen. Mit der einsetzenden Marktkonsolidierung und dem zunehmenden Wettbewerb sind Allianzen für Gameforge wichtig, um unsere führende Position im Markt weiter ausbauen zu können”, so Christoph Jennen.

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