Fujitsu plant Notebook-Festplatten mit 1,2 Terabyte Kapazität bis 2010

Florian Matthey

Wer sich über die im Vergleich zu Desktop-Rechnern immer noch relativ geringe Kapazität von Notebook-Festplatten ärgert, darf sehnsüchtig auf das Jahr 2010 warten: Fujitsu hat eine neue Methode entwickelt, um auf einer 2,5-Zoll-Festplatte insgesamt 1,2 Terabyte zu speichern. Selbst mit der Perpendicular-Recording-Methode waren Festplattenhersteller an ihre Grenzen gestoßen: Die einzelnen magnetischen Einheiten des Datenträgers wurden für herkömmliche Lese- und Schreibemethoden einfach zu klein.

Die Fujitsu-Methode nutzt Laser, um einzelne Abschnitte der Festplattenoberfläche besser zu lokalisieren und heizt diese zum Abspeichern auf. Fujitsu zieht außerdem mikroskopisch kleine, anodisierte Furchen mit einer Breite von 300 Nanometern über die Festplatte, um die Magnetfelder stabiler zu machen. In drei Jahren soll die Technologie reif für die Produktion sein.

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