GameStop - Branchenriesen dominieren die Verkaufszahlen des Spielehändlers

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Es soll ja Leute geben, die wählen ihre Freunde danach aus, wer ihnen selbst den größten persönlichen Vorteil bringt. Was man jedoch bei menschlichen Beziehungen als zweifelhaft erachten kann ist für Wirtschaftsunternehmen nicht nur normal, sonder hochgradig notwendig. Und so hat auch der Spielehändler GameStop untersucht wer denn sein persönlicher Best Buddy ist.

Und die Antwort lautet: Nintendo. Denn die Japan sind für insgesamt 23% der Umsätze in den Filialen des Unternehmens verantwortlich. Auf Platz zwei folgt Sony mit 17% und mit jeweils 12% folgen Microsoft und Electronic Arts gleichauf. Knapp dahinter liegt Activision-Blizzard mit 11%.

Natürlich sollte man berücksichtigen, dass die drei Erstplatzierten auch die drei Hardwarehersteller sind, und dass Activision-Blizzard mindestens vier Spiele verkaufen müsste um den Wert einer Nintendo Wii zu erreichen. Trotzdem ist beeindruckend, dass sich gerade einmal fünf Unternehmen 75% der Umsätze teilen. Diese Zahl wird noch beeindruckender, wenn man bedenkt, dass GameStop Waren von insgesamt 75 Unternehmen im Angebot hat. Und zu den verbleibenden 70 Firmen gehören immerhin auch noch Branchengrößen wie Ubisoft oder Square Enix die mit Blockbustern wie Assassins Creed oder Final Fantasy aufwarten können.

In der Statistik werden übrigens ausschließlich verkauften Neuwaren und nicht der Gebrauchtsektor berücksichtigt.

Weitere Themen: De-Formers, GameStop

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