Heftige Proteste gegen die geplante Urheberrechtsreform

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(Stef) Nach der ersten Lesung eines Gesetzentwurfes zum neuen Urheberrecht wird die schwarz-rote Regierung von allen Seiten kritisiert. Geplant ist eine Deckelung der pauschalen Abgabe auf Geräte, mit denen urheberrechtliche Werke kopiert werden können.

Heftige Proteste gegen die geplante Urheberrechtsreform

Die Kreativverbände machen weiter mobil gegen den geplanten Gesetzentwurf zum neuen Urheberrecht. Die GEMA, das im April 2005 gegründete Aktionsbündnis Kopiervergütung sowie die Oppositionspartei FDP reagierten mit heftiger Kritik auf die Vorstellung des Gesetzentwurfs im Bundestag. Einem Sprecher des Aktionsbündnisses zufolge “fände ein schleichender Ausverkauf des Kreativen in unserem Land statt. Dieser Regierungsentwurf ist ein Schlag ins Gesicht aller Urheber”
Der Regierungsentwurf sieht eine Deckelung, also eine künstliche Preisgrenze für die Abgabe von Geräten vor, mit denen urheberrechtliche Werke kopiert werden können. Neben der Beschränkung der Vergütung auf fünf Prozent des Gerätepreises sollen außerdem Geräte, die in der Praxis nur geringfügig zu diesem Zweck zum Einsatz kommen, von der Abgabe befreit werden. Die Kreativbranche befürchtet dadurch massive finanzielle Einbußen.

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