GEMA gegen RapidShare – Ring frei für die nächste Runde

von

(Holger) Nachdem bereits die Landgerichte Köln und München damit beauftragt wurden im Fall RapidShare zu ermitteln, hat nun auch das Landgericht Düsseldorf sein Urteil bekannt gegeben.

GEMA gegen RapidShare – Ring frei für die nächste Runde

Dem Urteil vom 23. Januar (Az. 12 O 246/07) zufolge sei RapidShare dazu verpflichtet, “Maßnahmen zu ergreifen, welche die Gefahr beinhalten, dass ihr Geschäftsmodell deutlich unattraktiver wird oder sogar vollständig eingestellt werden muß”. Als Begründung nannte das Gericht, dass der Dienst “nicht hauptsächlich für legale Aktivitäten genutzt” werde. Des Weiteren sei der Dienst für die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte “besonders gut geeignet”.

Welche genauen Schritte RapidShare nun unternehmen wird ist noch nicht bekannt. Der Vorstandsvorsitzende der GEMA, Dr. Harald Heker, sieht die Entscheidung allerdings als “Meilenstein im Kampf gegen die illegale Nutzung (ihres) Repertoires”.

Weitere Themen: Gema

Kommentare zu diesem Artikel

Anzeige
GIGA Marktplatz