Gezänk und Gezerre um den Markennamen “iPad”

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Apple steht mit dem iPad ein neuer Rechtsstreit um einen Markennamen ins Haus: Der japanische Hersteller Fujitsu hat bereits im Jahr 2002 ein Touchscreen-Gerät für den Einzelhandel mit dem gleichen Namen veröffentlicht. Die Geschichte erinnert an den Streit um das iPhone aus dem Jahr 2007.

Fujitsus PR-Vertreter Masahiro Yamane erklärte gegenüber der New York Times, dass das Unternehmen die Rechte an dem Namen für sich beanspruche. Fujitsu erörtere mit Anwälten gerade mögliche Schritte gegen Apple. Die Japaner selbst haben allerdings auch Probleme damit, den Namen für sich zu beanspruchen: Das Unternehmen Magtek hält sich mit seinem Kreditkartenlesegerät “IPAD” selbst für den Berechtigten. Das US-Patentamt ließ den Antrag von Fujitsu im Jahr 2009 fallen, im Juni stellte Fujitsu dann aber einen neuen Antrag.

Gegen diesen hat Apple sich wiederum im letzten Jahr ausgesprochen. Apples Strohmann-Unternehmen Slate Computing hat sich den Namen im Juli 2009 in Kanada gesichert (wir berichteten), kam in den USA aber wegen Fujitsus Antrag bisher nicht weiter. Fujitsu, Magtek und Apple sind aber nicht die einzigen Unternehmen, die den Namen “iPad” einsetzen: Siemens stellt nach Informationen der New York Times Motoren unter dem Namen her, ein kanadischer Unterwäschehersteller benutzt den Namen für Büstenhalter. Im Jahr 2007 verklagte Cisco Apple aufgrund seiner Rechte am Markennamen “iPhone”, letztendlich einigten sich die Unternehmen außergerichtlich (wir berichteten).

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