Nachdem drei hochrangige Manager von google erst kürzlich von einem italienischen Gericht für den Inhalt eines Videos in Verantwortung gezogen wurden, droht nun der nächste Eklat.
Diesmal steht der Suchmaschinenbetreiber im Visier der EU-Kommission. Der Vorwurf lautet, google benachteilige Firmen im Online-Werbegeschäft. Da google in vielen Ländern den Suchmaschinenmarkt mit Abstand dominiert, liegt somit auch der wirtschaftliche Erfolg der jeweiligen Firmen in der Hand von google. Je weiter oben eine Seite bei einer Suche gelistet wird, desto öfter wird sie auch besucht. Sofern sich die Vorwürfe bestätigen und google wirklich absichtlich diverse Firmen in der Reihenfolge der Suchergebnisse benachteiligte, droht google diesmal ein hohes Bußgeld. Die Beschwerde an die EU-Kommission ging Insiderkreisen zu Folge von einem britischen und einem französischen Webportal aus. Die zu Microsoft gehörende deutsche Verbraucherseite ciao.de reichte ebenfalls bei der Kommission Beschwerde ein.





