Google - Illegales einscannen von Büchern?

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Google möchte demnächst den Dienst ”Google Books” starten. Darin vertreibt der Konzern Ebooks und bietet sie zum Verkauf an. Bundeskanzlerin Merkel kritisierte Google, da sie mit dem einscannen und digitalisieren von Büchern gegen das Urheberrecht verstoßen. Allerdings gilt das nicht in den USA. Dort stützt sich Google auf das ”Fair-Use”-Prinzip im Copyright-Recht. Eine Einigung mit der Verlagsbranche in USA besteht ebenfalls bereits, wird aber noch wegen des andauernden Rechtsstreits in den USA verändert.

Fakt ist, dass Google nach eigenen Angaben weltweit bereits 30.000 Partnerschaften mit Verlagen abgeschlossen hat, davon alleine 9000 in Europa. So wird es auch in Deutschland früher oder später eine Einigung geben.
Das Reportoire an E-Books beläuft sich momentan auf mehr als 2 Millionen.

Die Käufer von E-Books bei Google können die erworbenen Bücher dann im Browser lesen, auf ihrem Computer sowie auf mobilen Geräten. 55% der Einnahmen gehen an Google und 45% an die Verlage. Ein Teil wird Google an Büchherhändler weitergeben.

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