Die sieben wichtigsten Technologien im Jahr 2011

Thomas Konrad
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Das Online-Magazin TechCrunch hat eine Liste mit sieben Technologien zusammengestellt, die 2011 ihre Blütezeit erleben könnten. Web-Videos im heimischen Wohnzimmer, die man über das Fernsehgerät abrufen kann, führen die Liste an. Aber auch auf den anderen Rängen befinden sich Technologien, von denen mancher bisher nur wenig gehört hat.

Web-Videos auf dem heimischen TV: Diesen Ansatz verfolgen schon jetzt Unternehmen wie Google und Apple. Auch Boxee und Roku befinden sich derzeit im Rennen. Zwar sei keine dieser Dienste laut TechCrunch ein “Kabel-Killer”, dennoch stehe ihnen aber eine rosige Zukunft bevor. Voraussetzung sei, dass mehr qualitativ hochwertige Inhalte über iTunes und Co. zur Verfügung stehen.

Der Frage und Antwort-Plattform Quora soll 2011 der Durchbruch gelingen. Im Gegensatz zu Facebook und Twitter geht es bei Quora nicht nur um zwischenmenschliche Vernetzungen, sondern um Sachfragen. Ein Quora-Profil spiegelt so nicht nur das Umfeld sondern die Interessen eines Menschen wider.

An Popularität gewinnen sollen mobile und soziale Fotografie-Apps. Weil GPS mittlerweile in vielen Smartphones zum Einsatz kommt und auch die integrierten Kameras besser sind, wird es für Anwender noch reizvoller, ihre aktuelle Position mitzuteilen. Gleichzeitig profitieren die Applikationen von den sozialen Netzwerken, zu denen man Bilder meist direkt hochladen kann.

Google hat es bereits vorgemacht: NFC-Chips im Nexus S ermöglichen das Bezahlen mit dem Mobiltelefon. Auch das iPhone 5 könnte mit einem solchem Chip für Nahfeld-Kommunikation ausgestattet sein. TechCrunch glaubt, dass Apples und Googles Bemühungen in diesem Bereich schon dieses Jahr erste Früchte tragen könnten.

Kontext-bezogene Apps sollen vermehrt helfen, den Überblick in einer Welt mit unendlich vielen Informationen den Überblick zu wahren. Offene Datenbanken für Orte seien laut TechCrunch äußerst sinnvoll: Verschiedene Ortungs-Dienste könnten so auf eine gemeinsame Datenbank zugreifen, weiteren Informationen hinzufügen oder beziehen. Auf einer solchen Liste nicht fehlen dürfen natürlich Streaming-Dienste aus “der Cloud”. Überall und auf jedem Gerät ließen sich so jederzeit die eigenen Medien-Inhalte betrachten. Wichtig sei, dass Google und Apple auch Plattenfirmen überzeugen können, ihre Songs für dieses Geschäftsmodell bereitzustellen.

Weitere Themen: Google I/O 2016, Google I/O 2015, Google I/O 2014: Termin und Ort der Entwicklerkonferenz stehen fest, Google Chrome 64-Bit, Google Chrome, Google Earth, Google Earth Pro, Chromecast App für Windows, Picasa, Google

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