Eric Schmidt gibt Posten als Google-CEO ab

Katia Giese
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Es ist die Woche der Führungswechsel: Nachdem bereits Steve Jobs mit seinem krankheitsbedingten Rückzug auf dem Markt für Turbulenzen sorgte, liefert nun auch ein Wechsel im Google Management Schlagzeilen. “Inzwischen ist die tägliche Aufsicht eines Erwachsenen nicht mehr notwendig”, kommentiert Schmidt über Twitter seine Ablösung als CEO. Ob die Übergabe an den 18 Jahre jüngeren Mitgründer Larry Page ebenso unbeschwert verlief, lässt sich indes bezweifeln.

Mit der Gründung Googles übernahm Page die Führung des Unternehmens, bis ihm diese 2001 über den Kopf wuchs und er den erfahrenen Manager Schmidt anheuerte. Schmidt brachte das Unternehmen im Jahr 2004 an die Börse und ließ den Jahresumsatz in seiner zehnjährigen Amtszeit von 86,4 Millionen auf 20,3 Milliarden US-Dollar explodieren. Dass trotz der guten Zahlen ein gewisser Unmut  beim Suchmaschinenriesen zu dem Stabswechsel führten, lassen die jüngsten Entwicklungen um das Unternehmen vermuten. So stand Google wegen der Einführung noch unreifer Produkte wie Google TV und auch wegen des gefloppten Google Buzz in der Kritik.

Für Eric Schmidt hat sich der langjährige Einsatz allemal gelohnt. So verkaufte er mit seinem Abgang auch sein Aktienpaket mit einem Wert von rund 335 Millionen US-Dollar. Die offizielle Übernahme des CEO-Postens durch Larry Page wird am 4. April erfolgen. Weiterhin mit dabei ist auch Mitgründer Sergey Brin, der bei wichtigen Entscheidungen wie bisher mitwirken wird.

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