Google möchte besser an App-Verkäufen mitverdienen

Es ist ja nicht so, dass Google kein Geld hat. Es ist auch nicht so, dass sie das Revenue-Sharing System ändern wollen, das bleibt beim 70/30 Verhältnis. Doch der Suchmaschinenriese muss an einigen Stellen mehr abgeben, als ihm lieb ist.

Google möchte besser an App-Verkäufen mitverdienen

Bei jedem App Verkauf gehen 70 % der Zahlungen an die Entwickler, 30 % behält Google ein. Eigentlich kein schlechter Deal und auch bisher die Regel in den verschiedenen Ökosystemen. Doch sieht das Ganze anders aus, wenn wir z.B. über diverse Carrier (Mobilfunkanbieter) unsere Apps bezahlen. Diese ziehen wohl gut 25% von den verfügbaren 30% ab und können damit kräftig mitverdienen.

Google verdient also in solchen Fällen nur mit 5% an jedem App-Verkauf, laut Zahlen von Distimo wären das für Mai (350 Millionen Dollar Umsatz) also 17,5 Millionen Dollar. Nun versucht man in Korea den Preis zu drücken, 50/50 würde den Mobilfunkanbietern ebenfalls reichen und Google eine ganze Menge mehr Geld in die Kasse spülen. Mit 15% wären man immerhin bei 52,5 Millionen, also rund 500 Millionen im Jahr.

Da Google mit dem Android Betriebssystem kein Geld verdient, wäre das natürlich eine nette Einnahmequelle. Auch wenn 500 Millionen Dollar im Vergleich zum bestehenden Barvermögen von Google eher verschwindend gering sind.

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Weitere Themen: Android One, Project Tango, Nexus 10 FHD (2013), Nexus 5, Motorola X Phone, Google Play Geschenkkarten, Google Chromebook Pixel, Google Smartwatch, Google Nexus 10, Google

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