Google räumt auf - Sieben weitere Google-Dienste auf der Abschussliste

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In den vergangenen Monaten hat Google bereits das Ende diverser Dienste angekündigt. Jetzt gibt es eine aktualisierte Liste der Angebote, welche dem Rotstift zum Opfer fallen und den Frühling 2012 zum Teil nicht mehr erleben werden.

Google räumt auf - Sieben weitere Google-Dienste auf der Abschussliste

Bereits im September und Oktober hatte der Suchmaschinen-Gigant aus Mountain View das Aus für diverse Dienste angekündigt. Auch im November geht es jetzt weiter mit einem verspäteten Frühjahrsputz.

Im aktuellen Update wird das Ende für sieben Angebote genauer definiert. Die experimentellen Google Bookmarks Listen, welche nur in Englisch verfügbar waren, werden am 19. Dezember in den Ruhestand geschickt. Am 1. März 2012 soll Google Friend Connect folgen. Als Alternative für die Webseiten-Erweiterung wird Google+ genannt. Abgeschaltet wird auch die Google Search Timeline.

Bereits im März hatte man das Ende von Google Gears verkündet, am 1. Dezember soll nun endgültig Schluss sein. Gears wird dann browserübergreifend nicht mehr funktionieren. Für die Offline-Nutzung von Google Mail, Kalender oder Docs kann bereits jetzt Chrome genutzt werden.

Die zwei größeren Projekte, welche auf der Abschussliste stehen sind Google Wave und Knol. Das Ende von Wave war bereits seit längerem bekannt, die aktive Weiterentwicklung durch Google wurde bereits vor langer Zeit gestoppt. Am 31. Januar 2012 werden alle Waves nur noch lesbar sein, am 30. April 2012 folgt die endgültige Abschaltung. Knol trifft der Nur-Lesen-Modus am 30. April 2012. Bis zum 1. Oktober können die gespeicherten Daten dann noch heruntergeladen und exportiert werden.

Kein Dienst, sondern eine Initiative zum Umweltschutz nennt Google als letzten Punkt auf der Agenda: “Renewable Energy Cheaper than Coal” (kurz: RE<C, zu Deutsch: "Erneuerbare Energie günstiger als Kohle") wird aufs Abstellgleis geschoben. Nach Angaben von Google sind andere Institutionen mittlerweile besser positioniert als Google, so dass man die hauseigene Forschung nun auf ein "neues Level" bringen kann.

So will Google auch weiterhin mehr als 850 Millionen US-Dollar für die Erforschung erneuerbarer Energien ausgeben. Diese Forschung soll unter anderem den Rechenzentren und dem eigenen Campus zu Gute kommen.

Weitere Themen: Google I/O 2016, Google I/O 2015, Google I/O 2014: Termin und Ort der Entwicklerkonferenz stehen fest, Google Chrome 64-Bit, Google Chrome, Google Earth, Google Earth Pro, Chromecast App für Windows, Picasa, Google

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