Google und TweetDeck reagieren auf Jobs Android-Kritik

Florian Matthey
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Google lässt die Kritik von Steve Jobs an Android nicht auf sich sitzen: Jobs hatte in der Konferenzschaltung zu den Apple-Quartalsergebnissen unter anderem erklärt, dass Android in erster Linie nicht offener, sondern fragmentierter als das iOS sei. Die Kritik rief recht eindeutige Reaktionen vom Konkurrenten hervor.

Der Adroid-Chef Andy Rubin hat seinen bisher noch schlummernden Twitter-Account zum ersten Mal benutzt, um der Welt die “Definition der Offenheit” mitzuteilen. Diese lautet:

“mkdir android ; cd android ; repo init -u git://android.git.kernel.org/platform/manifest.git ; repo sync ; make”

Mit anderen Worten: Android sei der Inbegriff der Offenheit.

Jobs untermauerte seine Ausführungen dazu, dass Android so fragmentiert sei, unter anderem damit, dass die Entwickler der Twitter-App TweetDeck damit zu kämpfen hatte, die Software für 244 verschiedene Geräte zu entwickeln. Der TweetDeck-CEO Iain Dosworth will davon allerdings nichts wissen. Sein Kommentar via Twitter in der Übersetzung:

“Haben wir jemals behauptet, dass es ein Alptraum sei, für Android zu entwickeln? Äh, nein, das haben wir nicht. Und es war kein Alptraum.”

Danach legte Dosworth mit einem weiteren Tweet nach:

“Ja genau! (er antwortet auf einen anderen Benutzer) Wir haben nur zwei Leute, die TweetDeck für Android entwickeln, das zeigt doch, wie klein das Fragmentierungs-Problem ist.”

Wer sich den O-Ton der Jobs-Kritik an Google anhören möchte, kann bei YouTube eine Aufzeichnung finden:

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