Internet Explorer 6 - Google sagt: Bye Bye

Bernd Korz

Er scheint wie die Pest zu sein, der Internet Explorer 6 von Microsoft Zwar gibt es mittlerweile mit den Versionen 7 und 8 Nachfolger, die zwar immer noch nicht wirklich gut sind, aber zumindest wesentlich besser als die “Katastrophe aus Redmond”.

Wer kennt das nicht? Die Webseite ist entwickelt, es schaut super aus auf dem Firefox, und auch der Safari fühlt sich richtig rund an auf der neuen Seite, Chrome Chromium ist eh aussen vor – dort wird alles an neuen Standards so oder so unterstützt- nur der liebe Internet Explorer 6: Nix geht!

Nun geht der Spießroutenlauf los, alles muss umgebaut werden, der gesamte Code, nur damit dieser Browser die Seiten auch richtig anzeigt. Dummerweise ist leider eben dieser katastrophale Browser noch immer in sehr vielen Unternehmen im Einsatz, und die Updates für neuere Versionen oder Alternativen werden einfach ignoriert.

Google auf seiner Seite ist Vorreiter in Sachen “Einbauen von Innovationen und modernen Techniken” was die Browser angeht. So setzt das Unternehmen mit jedem Update von Chrome/Chromium einen drauf und sorgt dafür, dass sinnvolle und brauchbare Techniken auch den Weg zu den Anwendern finden.

Aber Google ist mehr, Google ist ein Anbieter von vielen Diensten wie z.B. YouTube Wave, GoogleDocs, GoogleMail und vielem mehr. Die Probleme werden immer größer, denn Google muss mittlerweile einen echten Drahtseilakt vollführen um den noch so oft genutzten Browser, irgendwie weiterhin zu unterstützen. Dies kostet Geld, unnötiges Geld, viel Zeit, unnötige Zeit und ebenso viele unnötige Ressourcen.

Damit ist nun Schluss. Was Microsoft bisweilen nicht gelang, wird Google nun selbst in die Hand nehmen. Ab dem 1. März 2010 wird Google dem Browser die Tür vor der Nase zuschlagen. Wer dann die Dienste Google Docs und Google Sites nutzen möchte, bekommt einen Hinweis, dass dieser Browser nicht unterstützt wird. Nach und nach wird Google das auf alle seine Dienste ausweiten.

Google gibt nun vor, welche Browser von Nöten sind, um deren Dienste weiterhin nutzen zu können, so ist das bei Microsoft mindestens der Internet Explorer 7 und bei Firefox mindestens die Version 3.0. Bei deren eigenen Browser macht man auch keine Ausnahme und setzt Chrome 4.0 ebenso voraus, wie Safari ab Version 3.0.

Weitere Themen: Internet, Google I/O 2016, Google I/O 2015, Google I/O 2014: Termin und Ort der Entwicklerkonferenz stehen fest, Google Chrome 64-Bit, Google Chrome, Google Earth, Google Earth Pro, Chromecast App für Windows, Google

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