IT-Unternehmen einigen sich mit Justizministerium über Abwerbe-Absprachen

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Apple, Google und andere Silicon-Valley-Unternehmen haben sich mit dem US-Justizministerium geeinigt und ihre Absprachen, keine Mitarbeiter voneinander abzuwerben, aufgehoben. Allerdings haben sich die Firmen nur für die nächsten fünf Jahre verpflichtet, solche Deals zu unterlassen – und beteuern größtenteils, nichts Verbotenes getan zu haben.

Das Ministerium gab die Einigung zwischen Apple, Adobe, Google, Intel, Intuit und Pixar am Freitagabend bekannt. Für die nächsten fünf Jahre verpflichten sich die Unternehmen, keine Absprachen über Abwerben zu treffen. Das Ministerium sieht die verdeckten Absprachen als problematisch an, weil sie geeignet sind, die Löhne für qualifizierte Mitarbeiter niedriger zu halten, als sie sein könnten. Ihr Umfang sei weiter als das, was für Zusammenarbeit von Unternehmen nötig sei.

Ein entsprechendes Abkommen soll es unter anderem zwischen Apple und Google gegeben haben. Der Deal erfolgte dem Ministerium zufolge spätestens 2006. Die Nachrichtenagentur Associated Press veröffentlichte Statements der einzelnen Unternehmen.

Während Intuit verlauten lässt, dass das Unternehmen glaubt, nichts Falsches getan zu haben, erklärt auch Intel, dass keine Rechtsverletzung vorliege. Intel habe sich mit dem Ministerium geeinigt, weil das Aufheben der Absprache dem Unternehmen ohnehin nicht schade. Auch Google beteuert, dass es keine Beweise dafür gebe, dass die Absprachen Löhnen geschadet hätten. Adobe wollte nach eigenen Angaben wiederum Gerichtskosten und zusätzlichen Aufwand vermeiden. Von Pixar und Apple konnte AP keine Statements einholen.

Google

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