RIM: Man braucht keine App für das Web

Sebastian Trepesch
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BlackBerry-Hersteller RIM kontert auf Apples Werbeslogan “Es gibt für alles eine App”: Man braucht keine App für das Web. Google schlägt in die gleiche Kerbe – allerdings aus einer anderen Richtung.

Der CEO des Smartphone-Herstellers RIM, Jim Balsillie, hält den Webbrowser für das beste Mittel, um an Informationen zu gelangen. Er will den Anwendungen nicht absprechen, dass es einen Platz für sie gibt.

Aber: “Sie müssen nicht durch eine Art Entwicklungs-Kit für Software gehen. Sie können ihre bestehende Entwicklerumgebung nutzen”, argumentiert er laut The Telegraph für den Webinhalte und gegen Apps. Damit geht der Wort- und Werbefeldzug gegen Apple weiter. Bereits letzte Woche hat RIM einen Vergleich zwischen Playbook und iPad angestellt und Apple mit neuen Werbespots auf die Schippe genommen.

Google hat eine gegensätzliche Strategie, um potentielle Kunden von den eigenen Produkten zu überzeugen: Das Unternehmen kündigt eine große Anzahl von Apps an: “Zehn mal mehr Anwendungen für Google-Kunden” titelte der Suchmaschinenbetreiber in einem Blog-Eintrag. Allerdings verwendet Google den Begriff allgemein für Service und Anwendungen – egal, ob sie als eigenständiges Programm ablaufen oder im Browser.

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