Sergey Brin: Gefahr für Internet-Freiheit durch Regierungen, Facebook und Apple

Florian Matthey
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Der Google-Mitgründer Sergey Brin sieht die Freiheit im Internet bedroht. Zum einen sorgt er sich über Regierungen, die die Kommunikation ihrer Bürger immer stärker regulieren wollten. Eine Gefahr für die Freiheit stellten aber auch Apple und Facebook dar.

Sergey Brin: Gefahr für Internet-Freiheit durch Regierungen, Facebook und Apple

Was staatliche Eingriffe betrifft, glaubt Sergey Brin, dass Regierungen in einem immer größeren Ausmaß versuchten, Zugriffsmöglichkeiten und Kommunikation im Allgemeinen zu kontrollieren. Als Negativbeispiele nennt Brin vor allem China, Saudi Arabien und Iran. Hinzu kämen die Bestrebungen der Unterhaltungsbranche, Raubkopien zu verhindern.

Facebook und Apple bauten wiederum jeweils ein umzäuntes Terrain auf, indem sie kontrollierten, welche Software sich in ihren Systemen installieren lasse. Beide Unternehmen betrieben proprietäre Plattformen und kontrollierten so das Angebot für ihre Benutzer, wodurch sie Innovationen unterdrückten und das Risiko eingingen, das Netz “zu balkanisieren”.

Vieles könne so verloren gehen, so Brin weiter. Webcrawler könnten Informationen in iOS- oder Facebook-Apps nicht erfassen, so dass Suchmaschinen diese nicht auffinden könnten. Würde Facebook das Internet dominieren, hätten er und sein Geschäftspartner und heutiger Google-CEO Larry Page das Unternehmen nicht aufbauen können: “Man muss nach deren Regeln spielen, und die sind sehr restriktiv.”

Bild: Google

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